Meine Persönlichen Erfahrungen im Betriebspraktikum

Bei meinem Praktikum in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) habe ich viele Erfahrungen gemacht und neue Sachen kennen gelernt. Die Erwartungen, die ich hatte als ich in das Praktikum ging, haben sich im Laufe der einen Woche erfüllt. Meine Erwartungen waren, dass ich einen Einblick in den Tagesablauf bekomme, dass alle nett sind, dass sie mich in die Gruppe und ihre Tagesabläufe integrieren und mich so behandeln wie einen von ihnen und keine Extrawürste bei mir machen.Die Erfahrungen die ich gemacht habe und die Eindrücke die ich bekommen habe im Praktikum, waren überwiegend gut. Und da ich mich noch nicht entschieden habe, in welches Berufsfeld ich gehen will, hat mir das Praktikum ein bisschen bei meiner Entscheidung für später einmal geholfen. Dort habe ich gesehen was die Erzieher leisten und wie alles abläuft.Die Erzieherinnen arbeiten alle zusammen und sind sehr kollegial, sie müssen sich aufeinander verlassen können und gut miteinander auskommen.Das Positivste in der SVE war, dass ich gesehen habe, was man dort leisten muss und dass ich neue nette Leute und Kinder kennen gelernt habe.Ich bin froh, dass ich das Praktikum dort gemacht habe, denn dort hat es mir gut gefallen und ich würde dort auch wieder ein Praktikum machen.

Petra


 

Meine Erwartungen in dem Praktikum als Erzieherin in der Schulvorbereitenden Einrichtung haben sich erfüllt, da ich sehr viele neue Erfahrungen gesammelt habe. Z.B. habe ich kennen gelernt, wie ich mit einem Kind umgehen soll, wenn es mal einen Aussetzer hat. Meine Erwartungen waren auch, dass ich den besonderen Umgang mit den verschiedenen Behinderungen lernen werde.

Die im Praktikum gesammelten Erfahrungen haben sich erfüllt und ich habe viele neue Erkenntnisse für meine Berufswahl gesammelt. Das Praktikum hatte einen guten Einfluss auf meine spätere Berufswahl, aber ich weiß noch nicht genau ob ich später einmal im Kindergarten arbeiten will, da ich auch mit dem Gedanken spiele nach der Realschule in die Fachoberschule zu gehen.

Ich habe auch die Zusammenarbeit mit Kollegen kennen gelernt und wie ich mit den ganzen Herausforderungen die an mich gestellt wurden umgehen soll, wenn die Kinder mal nicht gehorchen und sie was anderes machen, als der Erzieher oder die Gruppenleiterin eigentlich will. Ich habe auch gelernt, wie man mit Kindern Konflikte löst und die Kinder in die Konfliktlösung einbezieht und sie fragt, warum sie das gemacht haben.

Der positive Effekt von dem ganzen Praktikum war, dass ich nie gedacht hätte einmal so gut mit Kindern umgehen zu können und ich sie auch immer gut beschäftigen konnte. Da ich vorher auch noch keine Erfahrungen mit behinderten Kindern hatte, war das auch noch ein positiver Effekt für die Berufswahl und die Entscheidung zur Berufswahl.

Michaela


 

Praktikum in der Kindertagesstätte vom 21. bis 25.02.2005

Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Ich hatte nicht so viele Erwartungen, weil es mein erstes Praktikum war. Aber eine Befürchtung hatte ich trotzdem, dass ich nichts beim Praktikum leisten könnte.

Welche Auswirkungen hatte das Praktikum auf deinen Berufswunsch?

Mir hatte die Arbeit sehr gut gefallen aber festlegen möchte ich mich noch nicht. Ich möchte noch andere Berufe erkunden.

Welche Erfahrung hast du mit der Arbeitswelt gemacht?

In einer Woche konnte ich nicht so viele Erfahrungen sammeln. Ich habe festgestellt, dass ich mit Kindern gut umgehen kann.

Was hast du über dich als Person in einem neuen Umfeld gelernt?

Ich habe festgestellt, dass ich in diesem Beruf doch etwas leisten kann. Die Kinder haben mich respektiert und akzeptiert. Ich konnte ihnen zum Beispiel Hausaufgeben erklären.

Was war der positivste Effekt des Praktikums für dich?
 
Ich habe erfahren was es heißt zu arbeiten. Ich musste pünktlich zur Arbeit erscheinen. Die Aufgaben die ich erhielt, konnte ich gewissenhaft erfüllen.

Sebastian


 

Meine persönlichen Praktikumserfahrungen in der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT)

Ich war froh in eine Abteilung zu kommen, die ich im Prinzip schon kannte. Ich brauchte mir hier keine Gedanken um meine pflegerische Betreuung zu machen, was für mich von sehr großer Bedeutung ist. Ich denke, dass dies mit eines der größten Probleme ist, wenn ich irgendwo arbeiten möchte, da ich doch auf sehr umfangreiche Pflege und Hilfe angewiesen bin.

Meine Erwartung, einen Einblick von der Seite des Betreuers zu bekommen, hat sich erfüllt, da sich Herr E. immer wieder Zeit für mich genommen hat und mit mir die zusätzlichen Fragen zur Arbeit in der HPT, die wir von unserem Sozialwesenlehrer bekommen haben, durchgesprochen hat. Mit diesem theoretischen Wissen sieht man nachmittags die Betreuung der Kinder etwas anders oder aufmerksamer. Man bemerkt, wie die Kinder unauffällig gelenkt werden, sich an Regeln halten müssen oder auch mal Grenzen gesetzt bekommen.

Auch meine zweite Erwartung, den Kindern bei den Hausaufgaben helfen zu können, erfüllte sich. Dies war eine besondere Erfahrung für mich, da es doch sehr selten ist, dass ich einmal jemandem helfen kann.

Die Kinder waren nett, und es war mir nie langweilig, weil es immer etwas zu beobachten gab und Herr E. sich bemühte mir sinnvolle Aufgaben zu geben, die ich auch erfüllen konnte z.B. Kinder beaufsichtigen, oder Botengänge ausführen.

Allerdings wurde mir wieder einmal bewusst, dass ich viele Berufe, die mich interessieren würden, leider aufgrund meiner Behinderung nicht ausüben kann.
Ich habe mich immer sehr für handwerkliche Tätigkeiten interessiert und früher ständig gesägt, gehämmert und gebaut, als ich noch mehr Kraft hatte. Gerne hätte ich beim Bau des Tip-Kick Stadions richtig mitgeholfen. So brauche ich immer jemanden der meine Ideen für mich ausführt. Und dann ist es manchmal ziemlich frustrierend, wenn es nicht so gemacht wird, wie man es gerne hätte.

Das Praktikum hat mir noch mal bestätigt, dass ich sehr gerne mit Menschen zusammen arbeite. Ich könnte mir nicht vorstellen irgendwo alleine in einem Büro zu sitzen. Aufgrund meiner Behinderung werde ich wohl nur etwas im Computerbereich machen können. Und dabei darf es dann auch nicht auf Schnelligkeit ankommen, da ich nur einen geringen Bewegungsradius habe und es mich sehr anstrengt zu tippen.
Da meine Behinderung progressiv ist, werde ich wohl irgendwann nicht mal mehr schreiben können und auf eine Art Spracherkennungssystem angewiesen sein.

Ein positiver Effekt des Praktikums war für mich, dass ich mir mehr Gedanken über meine Zukunft gemacht habe. Ich würde gerne den Umgang mit Konstruktionsprogrammen lernen. Vielleicht kann ich so meine Ideen besser umsetzen.

Andreas


 

Durch das Praktikum in der Schreinerei habe ich gelernt, wie man sich in der Arbeitswelt zurechtfindet, und wie man mit Mitarbeitern zusammen arbeitet. Meine Erwatungen haben sich so weit erfüllt, dass ich mir vorstellen könnte, in einem handwerklichen Beruf tätig zu sein. Der positive Effekt für mich war, dass ich gelernt habe Dinge nach Plan zu erledigen. Mein Berufswunsch hat sich dadurch verstärkt. Auf Grund von Gesprächen habe ich mich entschieden Zivildienst zu leisten.
Max

 

Meine Erwartungen haben sich erfüllt, da ich es mir so in einem Betrieb ungefähr vorgestellt habe. Mein Berufswunsch hat sich trotzdem nicht verändert, da ich schon einen festen Berufswunsch habe. Ich habe erlebt, wie man in der Arbeitswelt mit Konflikten umgeht. Ich hab viel mit anderen Kollegen geredet, deshalb hab ich viel über die Zusammenarbeit mit anderen gelernt. In der Arbeit habe ich neue Erfahrungen gemacht, wie es in einem Betrieb aussieht. Sie ist der Schulwelt sehr ähnlich, da es Konflikte zwischen Kollegen wie Schülern gibt. Es war sehr interessant zu sehen, dass auch Erwachsene manchmal gleiche Interessen haben wie Jugendliche. Der positivste Effekt war, dass ich dadurch in die Arbeitswelt eingeführt wurde und den Betrieb näher kennen lernen konnte. Es hat sehr viel Spaß gemacht, da die Kollegen sehr freundlich waren und immer wenn man nicht weiter wusste geholfen haben. Das Betriebspraktikum war sehr hilfreich und war deshalb eine positive Erfahrung.

Oliver


 

In meinem Praktikum in der Konfektion bin ich auf ein nettes Arbeitsumfeld getroffen, es war sehr angenehm da zu arbeiten, daher haben sich meine Erwartungen im Allgemeinen erfüllt. Dennoch hat sich meine Berufsorientierung nicht geändert und ich habe auch noch nicht vor, zukünftig in einem Konfektions-Betrieb zu arbeiten.
Da ich davor schon öfters in anderen Betrieben gearbeitet habe, habe ich nicht allzu vielen neuen Erfahrungen mit der Arbeitswelt gemacht. Der größte positive Effekt was, dass ich mich doch entschlossen habe Zivildienst zu leisten. Zu diesem Entschluss kam ich als ich mich mit einem Zivildienstleistenden in der Konfektion unterhielt. Über mich selber habe ich gelernt, dass ich wenn es ein Beruf erfordert, auch eine gewisse Ordnung einhalten kann.
Tobias

 

Ich möchte in diesem Abschluss- und Erfahrungsbericht über mein Betriebspraktikum vom 21.02.2005 bis 25.02.2005 unter anderem folgende Fragen beantworten:
Haben sich meine Erwartungen erfüllt?
Welche Auswirkungen hat das Praktikum auf meinen Berufswunsch?

Welche Erfahrungen habe ich mit der Arbeitswelt gemacht?

Was habe ich über mich als Person in einem neuen Umfeld gelernt? (z. B. Zusammenarbeit mit anderen, mit neuen Herausforderungen umgehen, Konflikte lösen)
Was war der positivste Effekt des Praktikums für mich?
Ich hatte nachfolgendes vom Praktikum bezüglich meiner Tätigkeiten erwartet:

 
a) Sehr viel mit den Kindern machen dürfen,
b) Auch Zusammenarbeit mit Kollegen,
c) Ständig sinnvoller Einsatz, also kein Nichts tun,
d) und nur Tätigkeiten aus dem sozialen Bereich auszuüben.
 

Die oben aufgeführten Erwartungen haben sich nur teilweise erfüllt, weil ich mir nutzlos vorkam, wenn für mich keine geeignete Beschäftigung vorhanden war. Andererseits hat sich die Erwartung des Punktes a) größtenteils erfüllt, da ich mit den Kindern Spiele wie Mensch ärger` dich nicht, Memory, etc. gespielt habe und Maximilian bei den Hausaufgaben betreut habe.
Auf meinen Berufswunsch werden diese Erfahrungen aber keine Auswirkungen haben, denn mein Ziel ist es den Beruf eines Speditionskaufmannes oder Kaufmann für Bürokommunikation zu ergreifen.
Allgemein gesehen konnte ich einen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen, speziell auf meinen Berufswunsch bezogen jedoch nicht.
Über mich als Person in einem neuen Umfeld habe ich gelernt, mich in dieses einzufügen und mich diesem anzupassen.
Der positivste Effekt des Praktikums war, dass ich zu einer späteren Zeit als üblich aufstehen durfte, denn der Arbeitsbeginn war um 12:00 Uhr.
Markus

 

Meine Erwartungen, dass ich etwas lerne, haben sich erfüllt, weil ich gelernt habe wie ich Kinder erziehen kann und weil ich in diesem Praktikum viel Spaß hatte.
Die Auswirkungen von diesem Praktikum auf meinen Berufswunsch sind, dass meine Wünsche nicht im sozialen Bereich zu arbeiten, gestärkt wurden. Ich würde lieber im technischen, oder im handwerklichen Bereich arbeiten.
Durch dieses Praktikum habe ich die Erfahrungen in der Arbeitswelt gemacht, dass ich mir in der Arbeitswelt automatisch nicht so viel Mühe gegeben habe, weil ich nicht immer alle Aufgaben bewältigen konnte.
Ich habe gelernt, dass ich mit meinen Kollegen eigentlich ganz gut zusammenarbeiten kann. Ich habe im Allgemeinen meine Herausforderungen ganz gut angenommen und bewältigt und Konflikte gelöst. Ich bin auch immer mit den Kindern gut umgegangen und deren Erwartungen an mich selbst habe ich sicherlich auch erfüllt.
Der positivste Effekt war, wie mich die Kinder aufgenommen haben und ich mit ihnen auch gut arbeiten konnte.
Till

 

In meinem Praktikum in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE), haben sich meine Erwartungen erfüllt und ich habe viele Erfahrungen mit behinderten Kindern gemacht, z.B. habe ich gelernt wie man mit einem geistig behinderten Kind isst. Meine Erwartungen waren, dass ich den besonderen Umgang mit verschiedenen Behinderungen kennen lernen kann.Ich fand das Praktikum zwar schön und ich habe einen Einblick in die Berufswelt bekommen, weiß aber dennoch nicht, was ich machen werde.Ich habe sehr viele Erfahrungen mit der Arbeitswelt gemacht, z.B. habe ich gemerkt, dass dort die Kollegen sehr kollegial sind und rücksichtsvoll sind. Sie sprechen sich immer ab und sind gut organisiert. Ich habe durch das Praktikum festgestellt, dass arbeiten anstrengender ist als Schüler zu sein.Da ich vor diesem Praktikum noch keine Erfahrungen mit behinderten Kindern gemacht habe, war das sehr positiv für mich, dass ich das erfahren habe.Ich habe auch gelernt wie ich mit Konflikten zwischen den Kindern umgehen soll.Ich bin froh dass ich da Praktikum gemacht habe, mir hat das Praktikum sehr gut gefallen und ich würde auch gerne als Erzieherin wieder ein Praktikum machen.

Tamara


 

Ich habe ein Betriebspraktikum in der schulvorbereitenden Einrichtung der Ernst-Barlach-Schulen absolviert. Ich konnte beobachten, dass die Zusammenarbeit der Mitarbeiter sehr wichtig ist, da es sehr anstrengend ist mit Kindern zu arbeiten und die Kinder viel Unterstützung benötigen. Meine Erwartungen haben sich alle erfüllt, ich hatte gehofft, dass ich viel selbstständig arbeiten darf und dies war auch der Fall. Für mich war es eine schöne aber anstrengende Erfahrung. Durch das Praktikum wurde mein Berufswunsch im sozialen Bereich bestätigt, aber ich weiß auch, dass die Arbeit im Kindergarten nicht das richtige ist, da ich erforderliche Pflege im Rollstuhl nicht gewährleisten kann. Ich habe durch das Praktikum erfahren, wo meine Grenzen sind. Ich habe in der Woche ein bisschen Gebärdensprache gelernt.

Das Betriebspraktikum war eine sehr positive Erfahrung.

M.