Terézia Kanošová: Praktikum (15.03.-29.03.2012)

Als ich im Laufe des Deutschkurses erfuhr, dass ich ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren darf, habe ich mich sofort auf die Suche nach einem Platz gemacht.
Unter der großen Anzahl der Schulen hat mich am meisten die Ernst-Barlach-Schule interessiert.

Nach ein paar angenehmen Telefonaten mit Herrn Otto Werner entschlossen wir, uns auch persönlich ein Bild von einander zu machen. Trotz meiner großen Nervosität endete unser Gespräch sehr positiv und ich konnte es kaum noch erwarten für diese Zeit Teil dieser Schule zu sein.

Genau wie die Eingangstür sich für jeden Besucher öffnete, so offen und herzlich sind auch die Lehrkräfte und Schüler dieser Schule. Von Anfang an fühlte ich mich sehr wohl. Ins Lehrkollegium war ich als gleichwertiger Partner integriert. Ich konnte an den Diskussionen teilzunehmen zu aktuellen Themen und Probleme in der Schule.

Meine Eigeninitiative wurde von Lehrern und Schülern gut angenommen. Ich konnte einen guten Einblick des täglichen Arbeitens eines  Lehrers bekommen, da ich an den einzelnen Unterrichtsstunden  teilnehmen durfte. Sehr interessant und wertvoll war für mich die Zusammenarbeit an einem Matheprojekt in der 5. und 6. Klasse. Da hatte ich die Gelegenheit, mit Schülern in kleinen Gruppen zu arbeiten.
Im Vergleich zu meinem folgendem Praktikum an einer staatlichen Realschule kann ich doch sagen, dass die Freude am Lehren stärker zu erkennen war. Auch die Schüler an der privaten Einrichtung sind um einiges offener mit allen Vorkommnissen umgegangen. Dort war es kein Problem, sich ganz selbstverständlich gegeneinander zu helfen und die Ratschläge der Lehrer dankend anzunehmen und umzusetzen. Der Umgang miteinander ist einfach angenehm.

Mein persönliches Fazit aus den zwei völlig unterschiedlichen Praktika ist, dass ich die  Arbeit an einer privaten Einrichtung viel lieber ausüben würde, da ich das Gefühl habe, dass dort mehr auf die Bedürfnisse der Schüler eingegangen wird. Man hat mehr Zeit sich um jeden Schüler einzeln zu kümmern, da die Schulklassen um die Hälfte kleiner sind als auf einer staatlichen Realschule.

Das Praktikum war eine wertvolle Erfahrung für mich. Ich habe einen Einblick in den Arbeitstag  des Lehrers  gewonnen.  Arbeit mit Schülern war sehr interessant und motivierend.

Während des Praktikums wurde ich in dem Glauben verstärkt, dass die Arbeit als Lehrerin das Richtige für mich ist.